Zwischen Hörsaal und Praxis

Paula im Interview zum dualen Studiengang Mediendesign

Seit dem 1. Oktober 2025 verstärkt Paula das Grafik-Team von SandsteinNM und bringt frischen Wind in die Gestaltung. Im dualen Studiengang Mediendesign an der DHBW Ravensburg wechselt sie regelmäßig zwischen Hörsaal und Praxis – und pendelt dabei in den kommenden drei Jahren zwischen Bodensee und Elbe.

Portrait einer Frau

Das „Learning by Doing“ fordert einen dazu auf, sich schnell einzuarbeiten und Inhalte selbstständig zu verstehen.

Paula Hartkorn, BA-Studentin

Weichgezeichnetes Bild des Garten am Büro

Interview mit Paula Hartkorn

Nach ihrem ersten erfolgreich abgeschlossenen Theorie- und Praxisblock ist der ideale Moment gekommen, um genauer nachzufragen. 

Im Interview gibt Paula Einblicke in ihren Einstieg, ihre Erfahrungen und ihren Blick auf das duale Studium.

Frage: Liebe Paula, schön, dass Du Teil des Sandstein Teams bist. Wie geht es Dir nach Deinen ersten 6 Monaten Studium?

Antwort: Ich bin sehr enthusiastisch, wieder hier zu sein, und freue mich, jetzt mit mehr Routine in den Arbeitsalltag zu starten. Da ich jetzt weiß, was sowohl an der Uni als auch bei der Arbeit auf mich zukommt, bin ich sehr viel entspannter und selbstbewusster.

Frage: Wie bist Du zum Studiengang Mediendesign gekommen?

Antwort: Da es mein zweites Studium ist, wusste ich dieses Mal besser, was zu mir passt und in welchem beruflichen Bereich ich mir das Arbeiten wirklich vorstellen kann. Somit war der Rest eigentlich nur noch Recherchearbeit und Mediendesign hat perfekt zu meinen Stärken gepasst.

Frage: Was hat Dich dazu bewogen, Dir einen Praxispartner soweit entfernt von Deiner Heimat zu suchen?

Antwort: Ich bin kein besonders ortsgebundener Mensch, habe schon einige Umzüge hinter mir und die Distanz schreckt mich daher nicht ab. So hatte ich die Gelegenheit, eine ganz andere Ecke Deutschlands zu erkunden, was ich als unfassbar positiv wahrnehme.

Frage: Hast Du schon erste Erkenntnisse für Dich mitnehmen können, die Dich weiterbringen?

Antwort: Ja, auf jeden Fall. Sowohl im Studium als auch bei der Arbeit wird man oft in völlig neue Themen hineingeworfen, aber gerade das „Learning by Doing“ fordert einen dazu auf, sich schnell einzuarbeiten und Inhalte selbstständig zu verstehen. Das praxisnahe Lernen hat mir in den ersten sechs Monaten bereits unglaublich dabei geholfen, meine Fähigkeiten zu erweitern.

Frage: Bist Du mittlerweile angekommen in Dresden? Und wie organisierst Du Deinen Alltag, wenn Du quasi alle 3 Monate umziehen musst?

Antwort: Das Zurückkommen nach Dresden hat sich definitiv schon heimisch angefühlt, aber trotzdem ist es jedes Mal ein bisschen anders. Ich bin immer für drei Monate in temporären Mietverhältnissen in Wohngemeinschaften untergebracht. Das kann manchmal anstrengend sein, gibt mir aber auch die Möglichkeit, schnell viele Menschen und Orte kennenzulernen und dadurch neue Blickwinkel zu gewinnen.

Frage: Was gefällt Dir besonders gut an Dresden? Und gibt es etwas, was Dir hier fehlt?

Antwort: Die Stadt ist einfach unglaublich schön und belebt, und es gibt so vieles, was man hier unternehmen kann. Mir fehlt es an nichts. Trotzdem finde ich es manchmal schade, dass ich durch meinen dualen Rhythmus bestimmte Jahreszeiten nie in Dresden erleben kann.

Frage: Was liegt Dir mehr? Theorie oder Praxis?

Antwort: Eindeutig die Praxis. Man könnte es nicht meinen, aber die Work-Life-Balance funktioniert durch die feststehenden Arbeitszeiten viel besser als während des Studiums. Ich mag meine Routine und den klaren Unterschied zwischen Arbeit und Freizeit, der während der Studienzeit oft missachtet werden muss. Zudem gefällt mir die Stadt besser und das wertschätzende Miteinander mit den Kolleginnen und Kollegen.

Frage: Welche Vorteile bringt in Deinen Augen ein dualer Studiengang mit sich?

Antwort: Zunächst einmal bietet er mir die Möglichkeit, größtenteils finanziell unabhängig zu sein, was eine große Entlastung für meine Familie darstellt. Man lernt den Arbeitsalltag praxisnah kennen und sammelt bereits Erfahrungen, die im regulären Studium oft zu kurz kommen. Zudem kann man sich bereits Kontakte in der Branche aufbauen und hat eventuell die Chance, später übernommen zu werden. Ich werde an der Universität unglaublich vielschichtig ausgebildet und kann in der Firma tiefer in den Bereich Webdesign eintauchen. Somit ist man sehr gut für den späteren Arbeitsalltag aufgestellt.

Man lernt den Arbeitsalltag praxisnah kennen und sammelt bereits Erfahrungen, die im regulären Studium oft zu kurz kommen.

Paula Hartkorn, BA-Studentin

Frage: Welche Projekte bzw. Aufgaben konntest Du schon in Deinen ersten Monaten bei Sandstein begleiten?

Antwort: Ich durfte bereits einen eigenen Website-Entwurf für einen Kunden erstellen und der Agentur bei verschiedenen kleinen Aufgaben unter die Arme greifen.

Frage: Hast Du Erwartungen an SandsteinNM als Deinen Praxispartner?

Antwort: Ich wünsche mir natürlich, dass ich weiterhin reale Aufträge übernehmen und realitätsnah lernen kann. Darüber hinaus freue ich mich sehr, Inhalte aus dem Studium hier wieder aufgreifen zu können und durch meine spezielle Perspektive den einen oder anderen besonderen Mehrwert beisteuern zu dürfen.

Frage: Womit verbringst Du am liebsten Deine freie Zeit?

Antwort: Ich habe unglaublich viele Interessen außerhalb des Studiums und schaffe es kaum, allem nachzugehen. Ich bin jedoch für allerlei kreative Projekte zu begeistern, gehe gerne Bouldern, mache Musik oder lerne Japanisch.

Wir danken Paula für das Interview!

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Ulrike Krause

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