Bauhaus-Spuren

Dresdener Kunstblätter · Heft 1/2019

2019 feiert Deutschland wieder ein großes Jubiläum: Nach dem 500. Jahrestag von Luthers Thesenanschlag 1517 wird nun der 100. Geburtstag einer der wohl weltweit bekanntesten Bildungseinrichtungen begangen: das Bauhaus.
Dresden, ja Sachsen und das Bauhaus werden selten in einem Atemzug genannt - zwischen dem einstigen Königreich mit seiner Residenzstadt und der avantgardistischen Institution gab es nur wenige Verbindungen. Die Autoren dieser Ausgabe der »Dresdener Kunstblätter« haben es sich zur Aufgabe gemacht, den existierenden, manchmal nur kleinen und unbekannten Spuren des Bauhauses in Dresden nachzugehen, die zeitlich teils weit über die nur 14-jährige Existenz dieser Ausbildungsstätte hinausreichen.

72 Seiten, 54 meist farbige Abb., 21×15 cm, Klappenbroschur
Einzelpreis 5 Euro oder im Jahresabo (4 Hefte) 18 Euro

Cover des Dresdener Kunstblattes »Sehnsucht Italien«

Beiträge

  • Lars Rebehn
    Marionetten auf der Bauhaus-Bühne · Kurt Schmidt und »Die Abenteuer des kleinen Buckligen«
  • Birgit Dalbajewa, Heike Biedermann, Mathias Wagner
    Zukunftsräume in Dresden? · Die Rezeption abstrakt-konstruktiver Kunst von 1919 bis 1932
  • Andreas Dehmer
    »une chose très bien Neo-Plasticienne« · Zwei unveröffentlichte Briefe von Piet -Mondrian zur Internationalen Kunstausstellung Dresden 1926
  • Thomas Rudert
    Wassily Kandinskys Gemälde »Einige Kreise« in Dresden (1926–1937)
  • Sylvia Lemke
    Ideen des Bauhauses in der architekturbezogenen Kunst der DDR
  • Isabelle Busch, Nelly Pistorius
    Die Vergangenheit als Material · Mit Céline Condorelli im Gespräch

Einblicke

  • Medea muckt auf
    Radikale Künstlerinnen hinter dem Eisernen Vorhang
  • Tendenz Abstraktion
    Kandinsky und die Moderne um 1910
  • Heimo Zobernig. Piet Mondrian
  • Zukunftsräume
    Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932
  • Numismatische Vortragsreihe
  • Albertinum, Bildung und Vermittlung: neue Projekte in der deutsch-tschechischen Grenzregion
  • Drei Fragen an
    Anna Pauline Weinke, Registrar im Ausstellungsmanagement, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Christine Jäger-Ulbricht

Christine Jäger-UlbrichtProjektleitung Verlag, Lektorat