Geliebt. Gebraucht. Gehasst.

Die Deutschen und ihre Autos

Nichts bewegt die Deutschen so sehr wie das Automobil. Für die meisten ist es mehr als nur ein nützliches Fortbewegungs­mittel: Das Auto verheißt grenzen­lose Mobilität und Freiheit, Geschwindig­keit und Verviel­fältigung der mensch­lichen Kräfte, Status und Macht. Zugleich wird es kritisiert für Verschwen­dung, Lärm und Umwelt­gefährdung. Heute steht der Pkw vor einem revolu­tio­nären Wandel.

Buchcover »Geliebt. Gebraucht. Gehasst«

Herausgeber: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
216 Seiten, 197 meist farbige Abb.
30 × 24,5 cm, Festeinband
Erscheint am 10. März 2017
ISBN 978-3-95498-285-1
29,80 Euro

Autoren und Interviewpartner

Peter Borscheid, Joachim Breuninger, Claudia Defuhr, Ferdinand Dudenhöffer, Manfred Grieger, Micha Hilgers, Hans Walter Hütter, Günther Jauch, Peter Kirchberg, Johann-Günther König, Doris Kortus-Schultes, Barbara Lenz, Kurt Möser, Wolfram Nickel, Ulrich Op de Hipt, Götz Ulrich Penzel, Wolfgang Ruppert, Rainer Schönhammer, Angela Schwarz, Hans-Peter Schwarz, Stefan Thiele

Der Deutschen liebstes Kind

Mit der Wahl von Automarke, Modell und Ausstattung drücken Käufer ihre Persönlichkeit, Sehnsüchte, Lebensumstände und häufig auch den Umfang ihres Geldbeutels aus. Werbe- und Marketingstrategen investieren Millionen, um ihr Produkt emotional aufzuladen. Nicht jeder möchte seinem Auto so viel Bedeutung beimessen, doch selbst dafür gibt es schon den passenden Werbespruch.

Ausstellung

Die Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn macht mit ausgewählten Fahrzeugen, Medien, Plakaten, Fotos und Dokumenten die Faszination des Autos deutlich. Sie zeigt die soziale und kulturelle Bedeutung des Autos in Deutschland vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen. Die Ausstellung ist zu sehen vom 10. März 2017 bis 21. Januar 2018.

Illustration aus Buch »Geliebt. Gebraucht. Gehasst. «
Meike Griese-Storck

Meike Griese-StorckMarketing Verlag