Barfuß ins Himmelreich

Martin Luther und die Bettelorden

Ohne die Erfahrungen seiner Erfurter Jahre als Augustiner-Eremit wäre Martin Luthers Weg zur Reformation nicht möglich gewesen. Die Bettelorden der Barfüßer, Dominikaner und Augustiner-Eremiten prägen mit ihren erhaltenen großen Kirchenbauten noch heute das Erfurter Stadtbild.

Herausgeber: Im Auftrag der Stadtverwaltung Erfurt von Karl Heinemeyer und Anselm Hartinger,
304 Seiten, etwa 200 Abb.
24 Euro im Museum, 34 Euro im Buchhandel
Erscheinungstermin: 3. Quartal 2017

Heiliger Thomas von Aquin, niederrheinisch, um 1480

Vom Augustiner zum Reformator

Der Ausstellungskatalog widmet sich den vielfältigen Beziehungen der Bettelorden zur Stadtgesellschaft und stellt die bedeutende Rolle ihrer Konvente für die spirituelle Daseinsvorsorge, öffentliche Predigt, Kunstproduktion, städtische Ökonomie und universitäre Bildung dar.
Dabei wird dem von strengen Gelübden wie von alltäglichen Kompromissen geprägten Klosterleben ebenso Beachtung geschenkt wie der Frage, wie es aus der Mönchszelle heraus zu einer Bewegung kommen konnte, die über den Ablasshandel hinaus das Daseinsmodell der Bettelmönche und ihre kommerzialisierte Heilsökonomie insgesamt infrage stellte.

»Ich bin ein sehr heiliger Mönch gewesen«

Martin Luther

Große Sonderausstellung

Barfuß ins Himmelreich? Martin Luther und die Bettelorden in Erfurt
Ausstellung im Stadtmuseum, Angermuseum und in den Bettelordenskirchen Erfurts
Stadtmuseum »Haus zum Stockfisch« · Johannesstraße 169, 99084 Erfurt
vom 18. Mai bis 12. November 2017
Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr

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Meike Griese-Storck

Meike Griese-StorckMarketing Verlag