Raffael. Macht der Bilder

Buchcover »Zukunftsräume · Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932«

Die Tapisserien und ihre Wirkung

Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Stephan Koja
336 Seiten / 261 meist farbige Abb.
30 × 24,5 cm / Festeinband mit Leinen
Ausgabe in deutscher bzw. englischer Sprache
48 €

Die Dresdner Bildteppiche

Raffael schuf ab 1515 im Auftrag von Papst Leo X. zehn groß­formatige Kartons, nach denen Tapisserien für die Sixtinische Kapelle gewebt wurden. Sie zeigen Szenen aus dem Leben der beiden Haupt­apostel Petrus und Paulus. Raffaels Kartons wurden im 17. Jahr­hundert in der englischen Tapisserie-Manufaktur in Mortlake als Vorlage für weitere Serien verwendet. Dort entstand auch die Folge mit sechs Bild­teppichen, die später in den Besitz von August dem Starken kam.
Der Band, erschienen anlässlich der von der Gemälde­galerie Alte Meister präsen­tierten Sonder­ausstellung zum 500. Todes­tag des bedeutenden Malers und Architekten der italie­nischen Hoch­renaissance, verfolgt die Entstehungs­geschichte von Raffaels Entwürfen, widmet sich ausführlich der Dresdner Serie und thematisiert den über­ragenden Einfluss der Bild­teppiche auf die nach­folgenden Künstler bis ins 19. Jahr­hundert.

Ausstellung zu Raffael

Zum 500. Todestages von Raffael präsentiert die Gemäldegalerie Alte Meister zwischen dem 6. Juni bis 30. August 2020 eine umfangreiche Sonderausstellung zu den Dresdner Bildteppichen des bedeutenden Malers und Architekten der italienischen Hochrenaissance.

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Meike Griese-Storck

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