Schriftenreihen des GWZO

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) erforscht das Gebiet zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria: Welches sind die Eigenheiten, Wandlungen und Wechselbeziehungen dieser Region in einer immer globaleren Welt von der Spätantike bis heute? Unterschiedliche geisteswissenschaftliche Disziplinen und Wissenschaftskulturen treffen hier aufeinander und lassen ein grundlegendes Tiefenwissen zum östlichen Europa entstehen, das in mehreren Schriftenreihen veröffentlicht wird.

Die Schriften sind ein wichtiges Instrument, die Forschungsergebnisse der Fachwelt bekannt zu machen sowie der Wissenschaft für Diskussionen und weitere Forschungen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus sprechen sie auch eine breite, interessierte Leserschaft an, der die vielseitigen Themen zugänglich und verständlicher gemacht werden.

Alle Titel können in einer Printausgabe erworben oder in einer Open Access-Ausgabe heruntergeladen werden.

Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropa

Die Hauptreihe des GWZO spiegelt das Spektrum der am Institut vertretenen Disziplinen wider. Von der Archäologie bis hin zur Wirtschafts- und Umweltgeschichte werden in der 1995 gegründeten Schriftenreihe die Regionen des östlichen Europa als wichtiges Arbeitsgebiet der Öffentlichkeit präsentiert.

Hrsg.: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

Hrsg.-Gremium: Arnold Bartetzky, Winfried Eberhard, Christine Gölz (†), Frank Hadler, Matthias Hardt, Christian Lübke, Maren Röger, Stefan Troebst

Visuelle Geschichtskultur

Die interdisziplinäre Buchreihe orientiert sich programmatisch an dem am GWZO entwickelten Forschungsansatz »visuelle Geschichtskultur«, der vor allem bezüglich nationaler »Schlagbilder« (Aby Warburg) regierungsamtlicher wie parteipolitischer, zivilgesellschaftlicher und religiöser Art erkenntnisträchtig ist. Die Reihe umfasst Aufsatzsammlungen, Tagungsbände und Monographien in deutscher wie englischer Sprache.

Hrsg.: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

Hrsg.-Gremium: Arnold Bartetzky, Maren Röger, Steven A. Mansbach, Małgorzata Omilanowska

Armenier im östlichen Europa

Ein Alleinstellungsmerkmal des GWZO sind seine Forschungen zu den Armeniern im östlichen Europa. In dieser Schriftenreihe wird der armenische Einfluss auf die Geschichte und Gegenwart im östlichen Europa beleuchtet. Gleichzeitig werden Südosteuropa, Ostmitteleuropa und Eurasien auf der globalen Karte der armenischen Diaspora verortet. Die Forschungsergebnisse erscheinen auf Deutsch oder Englisch.

Hrsg.: Bálint Kovács, Hakob Matevosyan, Stefan Troebst in Verbindung mit Marina Dmitrieva, Christian Lübke, Maren Röger

Studia Jagellonica Lipsiensia

Das Flaggschiff der kunsthistorischen Forschung am GWZO erscheint bereits seit 2005. Die Buchreihe trägt den Titel »Studia Jagellonica Lipsiensia«, der für die integrative Kraft der Dynastie der Jagiellonen (14.–16. Jahrhundert) steht. Ihr weitgespanntes mitteleuropäisches Beziehungsgeflecht ist auch Programm für die thematische Entwicklung dieser Publikationen. Diese widmen sich insbesondere den Fragen des Kulturtransfers und der Repräsentation im späten Mittelalter sowie der Frühen Neuzeit.

Hrsg.: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

Hrsg.-Gremium: Jiří Fajt, Markus Hörsch, Winfried Eberhard, Adam S. Labuda, Christian Lübke, Ernő Marosi, Maren Röger, Robert Suckale (†), František Šmahel

Oskar-Halecki-Vorlesungen

Oskar Halecki (1891–1973) – Namenspatron dieser Festvorlesung – war ein polnischer Exil-Historiker, dessen Werk der geschichtsregionalen Konzeption »Ostmitteleuropa« den Weg bahnte. 2001 nahm das GWZO diese besondere Jahresvorlesung ins Programm auf, zu der alljährlich international renommierte Forscher und Forscherinnen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eingeladen werden.

Hrsg.: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

Christine Jäger-Ulbricht

Christine Jäger-UlbrichtGeschäftsführung, Verlagsleitung