Kunst im Krieg 1939–1945

Dresdener Kunstblätter · Heft 3/2015

Kein anderer Krieg bedrohte so existenziell die Museen und Kunstsammlungen in Europa wie der Zweite Weltkrieg. Er wurde von Deutschland am 1. September 1939 entfesselt und bedeutete für mehr als 65 Millionen Menschen den Tod, überzog Städte und Länder mit Terror und Zerstörung. Gleichzeitig verursachte er schwierigste Bedingungen, unter denen Museen und Privatsammler ihr Kulturgut zu schützen suchten.

Die vorliegende Ausgabe der Dresdener Kunstblatter ist der Geschichte der Kunst- und Sammlungsobjekte in der Zeit von 1939 bis 1945 gewidmet.

76 Seiten, 49 meist farbige Abb., 21×15 cm, Klappenbroschur
Einzelpreis 5 Euro oder im Jahresabo (4 Hefte) 18 Euro

Cover des Dresdener Kunstblattes »Kunst im Krieg 1939–1945«

Beiträge

  • Thomas Rudert
    Die kriegsbedingte Bergung der Kunstwerke aus der Staatlichen Gemäldegalerie Dresden ab August 1939
  • Christine Nagel
    Kriegsbedingte Auslagerungen des Grünen Gewölbes und des Historischen Museums
  • Petra Martin
    Ein dunkles Kapitel mit weitreichenden Folgen · Das Dresdener Völkerkundemuseum von 1939 bis 1957
  • Heike Biedermann
    Dresdener Privat­sammlungen zwischen 1933 und 1945
  • Gilbert Lupfer
    Museen und ihre Auslagerungsorte im Zweiten Weltkrieg · Ein Blick über die Grenzen

Einblicke

  • Gerhard Richter. Neupräsentation 2015
  • Björn Dahlem: »Schaum« (2012)
  • Wettstreit in Erz – Porträtmedaillen der deutschen Renaissance
  • Die falsche Blume. Ein Designmärchen von Hermann August Weizenegger
  • Numismatische Vortragsreihe

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Christine Jäger-Ulbricht

Christine Jäger-UlbrichtProjektleitung Verlag, Lektorat