Frieden

Von der Antike bis heute

Cover des Schubers "Frieden. Von der Antike bis heute"

Wir sehnen uns nach Frieden. Doch wie ­ haltbar ist der Frieden, wenn Kriege in unserer globalisierten Welt omnipräsent sind?

Fünf Bände im Schuber
zum Subskriptionspreis
bis 27.4.2018: 78 €
ab 28.4.2018: 98 €

Format: 30×22 cm, zusammen über 1000 Seiten
ca. 800 meist farbige Abb.
ISBN: 978-3-95498-388-9

Wege zum Frieden

Wie drückt sich Friedenssehnsucht in Bildern aus? Wie werden Friedensschlüsse dargestellt, wie der Verlauf eines Friedensprozesses? Und wie funktioniert Frieden, nach welchen Vorbildern, Verhaltensmustern und Verfahren?

Hrsg.: LWL-Museum für Kunst und Kultur
ISBN: 978-3-95498-383-4
38 €


Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden

Münster wirbt für sich als Friedensstadt. Doch erst 1948 erfolgte eine Neubewertung des Westfälischen Friedens, der seitdem als Europäischer Einigungsfrieden verstanden wird.

Hrsg.: Stadtmuseum Münster
ISBN: 978-3-95498-387-2
18 €

Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?

Welche Ideen vom Frieden finden sich im Christentum? Und warum gibt es so oft einen Widerspruch zwischen Ideal und Wirklichkeit der christlichen Friedensideen?

Hrsg.: Bistum Münster
ISBN: 978-3-95498-384-1
38 €


Picasso. Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube

Pablo Picassos Taube ist der Versuch, die Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs und des Zweiten Weltkriegs künstlerisch zu überwinden. Wie konnte sie zum wohl wirkungsmächtigsten Friedenssymbol werden?

Hrsg.: Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
ISBN: 978-3-95498-386-5
24 €

Eirene/Pax. Frieden in der Antike

Die Zeiten waren so kriegerisch wie nie zuvor. Zugleich wurden die Friedensgöttin Pax und andere ­friedensgebende Götter unzählige Male dargestellt und Friedenstempel errichtet. Warum diese Inflation des Friedens?

Hrsg.: Archäologisches Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
ISBN: 978-3-95498-385-8
38 €


Kein Krieg. Ist das schon Frieden?

Alle Religionen kennen ein Friedensgebot, doch Kriege »im Namen Gottes« gehören ebenso zur Geschichte der Menschheit wie offene politische Aggressionen, Vertrags­brüche und Kriege als gezielte Konjunkturmotoren. ­Friedenssehnsucht und Kriegslust scheinen uns also seit der Antike zu begleiten. Und dies trotz einer Ethik des Gewalt­verzichts, der Mitmenschlichkeit und Solidarität.

Darauf basiert auch die christliche Botschaft des »Friedens auf Erden« für alle Menschen, »die guten Willens sind«. Und dabei geht es beim Frieden um mehr als die Abwesenheit von Krieg. Es geht auch um den inneren sozialen Frieden von Gesellschaften und Kulturen. Doch welche Wege führen ins Glück umfassender Friedfertigkeit? Und gibt es diesen Zustand überhaupt?

Die fünf Bände entfalten das Panorama menschlicher Möglichkeiten und Taten im Blick auf Krieg und Frieden, die eben beide zum europäischen Kulturerbe gehören. Die Frage bleibt, ob uns das Wissen um antike und moderne Kriege, den Westfälischen Frieden, die Friedensbotschaft des Christentums oder die ästhetisch-künst­lerischen Reaktionen auf Frieden und Krieg dafür ­sensibilisieren, das eine zu (ver)suchen und das andere zu lassen.

Die Bücher und die ab April in Münster zu sehenden Sonderausstellungen können ­existenzielle Fragen nicht beantworten, doch sie zeigen auf faszinierende Weise, was uns Menschen möglich war und ist – als Beispiel wie als Warnung.

Aufgeschlagene Buchseite des Auststellungskataloges "Frieden. Von der Antike bis heute"

Ausstellungsorte

Frieden · Von der Antike bis heute
28. April bis 2. September 2018 in Münster

  • LWL-Museum für Kunst und Kultur
  • Das Bistum Münster zu Gast im LWL-Museum für Kunst und Kultur
  • Archäologisches Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
  • Stadtmuseum Münster

Die Ausstellungen stehen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Fragen zum Buch? Rezensionsexemplar gewünscht?

Meike Griese-Storck

Meike Griese-StorckMarketing Verlag