Bundesprojekt »Die Destination als Bühne - Wie macht Kulturtourismus ländliche Regionen erfolgreich?«

Kann Kulturtourismus ländliche Regionen stärken – und wenn ja, wie? Dieser Frage widmet sich das Projekt »Die Destination als Bühne« im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Es soll Wege zeigen, wie kulturtouristische Angebote auf dem Land besser vernetzt und mit nachhaltigen Effekten vermarktet werden können.

Die Zugspitzregion, Ostfriesland, die Oberlausitz, die WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg un die Mecklenburgische Seenplatte sind die ausgewählten Modellregionen, in denen wir beispielhaft Lösungswege finden wollen, die dann bundesweit auch auf andere Regionen übertragbar sind.

Osterreiter in der Oberlausitz

Kulturregion Sechs-Städte-Land

Umgebindehäuser und sorbische Bräuche, alte Handelsstädte und moderne Architektur, sakrale Schätze und idyllische Parks: Die Oberlausitz ist reich an Kultur, aber die Vernetzung und Vermarktung gelingt noch nicht so richtig überzeugend. Wir wollen herausfinden, ob und wie Kultur und Kulturthemen zum Treiber der touristischen Entwicklung werden können. Die Idee: Die vorhanden Städte und Kulturrouten zu vernetzen, ein gemeinsames Vermarktungsportal für das Sechs-Städte-Land zu schaffen und langfristig institutionalisierte Strukturen auf Kultur- und Tourismusebene zu schaffen.

Ähnliche Projekte:

Kulturmarke statt Themenjahre

Statt der temporären Inszenierung in Themenjahren soll in der Modellregion Ostfriesland eine übergreifende Kulturmarke entwickelt werden, von der sich Kulturschaffende und Touristiker inspirieren lassen können und die dauerhaft touristisch vermarktet wird. Temporäre, thematisch fokussierte Highlights sorgen für Aufmerksamkeit in der Region und bei Touristen. Neben der Entwicklung der Marke geht es auch um die Frage, wie langfristig die Finanzierung gesichert werden kann und welche Themen und Mehrwerte Sponsoren und Wirtschaftspartner ins Boot locken.

Teezeremonie im Café Kluntje, Baltrum, Ostfriesland
Zugspitzregion

Transmedia-Rätsel inspiriert Gäste

In der Zugspitzregion soll es um die Frage gehen, wie das Thema der Landesausstellung »Mythos Bayern – Wald, Gebirg und Königstraum« langfristig für die touristische Vermarktung der Region genutzt werden kann. Durch ein transmediales Rätsel – eine neue Form des Storytellings – wollen wir Anbieter vernetzen und kulturaffinen Gästen einen besonderen Erlebniswert bieten.

Ähnliche Projekte:

Leuchtürme nutzen

Wie kann es gelingen, die reichen Kultur- und Freizeitangebote der Region auch jenseits der zentralen Leuchttürme - Luther, Bauhaus und Gartenreich - bekannter und attraktiver zu machen? Hierfür sollen die WelterbeCard und die Festivals auf Ferropolis genutzt werden.

Schloss Bernburg, Foto © WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg, Werbeagentur Studio G
Waren/Müritz, Foto © Mecklenburgische Seenplatte, Christin Drühl

Gästeservice noch besser machen

Die Mecklenburgische Seenplatte avanciert in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Urlaubsregionen in Deutschland. Durch die Optimierung des Gästeservice in den Touristeninformationen und Gastbetrieben können auch die vielseiteigen Kulturangebote der Region profitieren.

Das Projekt unter der Leitung des Deutschen Tourismusverbandes wird von einer Arbeitsgemeinschaft bestehend aus DIW Berlin, dwif-Consulting GmbH, Kulturexperten Dr. Scheytt, mediamare GmbH und Sandstein Kommunikation GmbH betreut.

Weitere Infos auf:

Heike Bojunga (ppa.)

Heike Bojunga (ppa.)Mitglied der Geschäftsleitung Sandstein Kommunikation GmbH